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GetShotsDone

Funktion 01

Alle Anfragen an einem Ort.

Eine Anfrage kommt per WhatsApp, die nächste über das Formular auf deiner Website, die dritte als Mail. Im CRM landen sie in derselben Liste, mit derselben Karteikarte und demselben Antwortfeld. Du suchst nicht mehr, wo jemand geschrieben hat, und siehst trotzdem, auf welchem Weg.

Der Posteingang lässt sich nach Termin, Status und Zahlung filtern, dazu eine Suche.

Anfragen bleiben selten aus Unlust liegen. Schuld ist die Verteilung: eine im WhatsApp-Postfach, eine im Mail-Programm, eine im Website-Formular, und keine Liste, die alle drei kennt. Wer nach dem Shooting abends um elf nachsieht, findet zwei und übersieht die dritte.

Ein Posteingang für alles ist dabei gar nicht schneller. Er sorgt dafür, dass die Frage „habe ich noch etwas offen?” an genau einer Stelle beantwortet wird, und zwar ehrlich. Was dort nicht steht, ist erledigt oder noch nicht angekommen.

Wie die Anfrage hereinkommt, entscheidet deine Kundin. Die eine schreibt drei Zeilen über das Formular, die andere schickt eine Sprachnachricht über WhatsApp, die dritte leitet eine Mail ihrer Trauzeugin weiter. Im CRM wird aus jeder davon ein Vorgang mit Namen, Kontaktweg und Wunschtermin, und von da an ist es gleich, wo sie angefangen hat.

Heikel sind vor allem die ersten Stunden. Wer anfragt, schreibt oft mehreren Fotografinnen zugleich, und wer zuerst ordentlich antwortet, wird zuerst ernst genommen. Deshalb lässt das CRM eine unbeantwortete Nachricht nicht still liegen: nach zwölf Stunden ohne Antwort von dir meldet es sich per Push, und wie lange du im Schnitt brauchst, steht je Kanal im Monatsreport.

Ebenso wichtig ist, woher die Anfragen kommen. Die Herkunft bleibt am Vorgang hängen, und die Jahresübersicht zeigt je Quelle, wie viele Anfragen, Buchungen und wie viel Umsatz daraus wurden. Ob sich die Anzeige lohnt oder die Empfehlung der Hebamme mehr bringt, beantwortest du dann mit Zahlen statt mit einem Bauchgefühl.

Schritt für Schritt

  1. Anfragen laufen in einen Posteingang

    Der Anfragen-Tab ist die Startseite der App. Er zeigt alle laufenden Vorgänge, auch schon gebuchte und gelieferte, filterbar nach Termin, Status und Zahlung, dazu eine Suche. Dein Website-Formular bindest du über deine Anfrage-Adresse oder einen eigenen Formular-Schlüssel an. Auf Wunsch geht an jede neue Anfrage von dort sofort eine Eingangsbestätigung, damit niemand am Wochenende ins Leere geschrieben zu haben glaubt.

  2. Eine Karteikarte, bis zu vier Tabs

    Öffnest du eine Anfrage, stehen Eckdaten, „Shooting & Notizen" und Kommunikation nebeneinander. Der Tab „Bilder" taucht erst auf, wenn es dort etwas zu tun gibt, also ab dem Shooting-Tag oder sobald eine Galerie existiert. Vorher bliebe er leer und würde nur ablenken. In „Shooting & Notizen" liegen die Briefing-Felder der jeweiligen Shooting-Art, bei einer Hochzeit etwa Trauung, Feierlocation und die Liste der Familienfotos.

  3. Antworten, ohne das Werkzeug zu wechseln

    Im Tab „Kommunikation" schreibst du direkt, wahlweise frei oder aus einer Vorlage. Antwortet deine Kundin auf eine CRM-Mail, steht ihre Antwort ohne dein Zutun im selben Verlauf. Telefonate und Nachrichten von außerhalb trägst du als Notiz nach, damit die Spur nicht abreißt. Wer später in den Vorgang schaut, liest die ganze Geschichte in einem Zug.

  4. Die Liste zeigt, was jetzt dran ist

    Gebuchte Shootings, die weiter als drei Monate entfernt sind, stehen standardmäßig nicht in der Liste. Offene Anfragen dagegen immer, egal wie weit der Wunschtermin weg ist. Sie sind ja genau das, was jetzt eine Antwort braucht. Ein Filter holt die fernen Termine zurück, sobald du sie sehen willst, und die Suche findet ohnehin alles, was noch läuft.

Liste aller offenen Anfragen mit Shooting-Art, Termin, Preis und Zustand

Was dahintersteckt

Keine Zusage ohne Unterbau.

  • Antwortet jemand auf eine CRM-Mail, steht die Antwort automatisch im Verlauf, und eine Kopie geht an deine Studio-Adresse.

  • Instagram schalten wir auf Anfrage frei: die automatische Erstantwort trägt dort im Verlauf das Etikett „Auto" und zählt nicht als deine Antwort.

  • Eine WhatsApp-Reaktion mit Emoji (eingerichtetes WhatsApp Business vorausgesetzt) steht als schmale Zeile im Verlauf, ohne eigene Sprechblase und ohne Antwortentwurf.

  • Mit eigenem Formular-Schlüssel oder bei Meta-Anzeigen mit WhatsApp-Ziel setzt sich die Herkunft einer Anfrage von allein, sonst wählst du sie mit einem Klick.

  • Bleibt eine Kundennachricht zwölf Stunden ohne Antwort von dir, meldet sich das CRM per Push, sofern du es als App mit Benachrichtigungen nutzt. Eine automatische Mail zählt dabei nicht als Antwort.

Häufige Fragen

Was du dich jetzt fragst.

Muss ich alles im CRM beantworten?

Nein. Antwortest du aus deinem eigenen Postfach, fehlt diese Unterhaltung im CRM. Trag sie dann als Notiz nach oder antworte gleich aus dem CRM, dann bleibt der Verlauf vollständig.

Was ist mit Anfragen, die am Telefon kommen?

Die legst du selbst an und hältst das Gespräch als Notiz fest, mit Kanal, Richtung, Zeitpunkt und Text. Danach verhält sich die Anfrage wie jede andere.

Muss ich immer eintragen, woher eine Anfrage kam?

Nein, Pflicht ist das nie. „Unbekannt" ist ehrlicher als geraten und erscheint in der Auswertung als eigene Zeile. Mit eigenem Formular-Schlüssel oder bei Meta-Anzeigen mit WhatsApp-Ziel setzt sich die Herkunft ohnehin von allein.

Sehe ich, ob ich schon geantwortet habe?

Ja. Solange du selbst nichts geschrieben hast, bleibt die Erinnerung „Noch keine Antwort" stehen. Eine automatische Erstantwort räumt sie nicht weg.

Und wenn ich bewusst auf eine Rückmeldung warte?

Dann setzt du den Vorgang auf „Warten". Solange er dort steht, schweigt die Push-Erinnerung, und auch das automatische Nachfassen zum Angebot pausiert. Schiebst du ihn weiter, läuft beides wieder an.

Anfragen gehört zum Beta-Platz dazu.

Alles enthalten, nichts zugebucht. Wir richten es gemeinsam mit deinen Texten und deinen Paketen ein.