„Ist da wirklich alles drin?” ist die Frage, die nach jedem verschickten Angebot im Hinterkopf bleibt. Mehr Sorgfalt vertreibt sie selten. Sie verschwindet erst, wenn man sie nicht mehr selbst beantworten muss.
Früher sah das oft so aus: der Vertrag als Word-Datei, die AGB als PDF von vor zwei Jahren, die Widerrufsbelehrung irgendwo im Mail-Entwurf. Welche Fassung damals rausging, wusste am Ende niemand genau, am wenigsten die Kundin. Streit gibt es selten. Aber wenn, dann genau über diese Frage.
Im CRM hängen die Rechtstexte am Angebot und nicht an deinem Gedächtnis. Du pflegst sie einmal, bestätigst sie, und jede Unterschrift friert die Fassung ein, die in diesem Moment galt. Änderst du im Herbst deine Stornoregeln, behalten die Paare aus dem Frühjahr ihre alten, und beide Seiten können das nachlesen.
Auch nach der Unterschrift bleibt der Vertrag beweglich, ohne unklar zu werden. Ein verschobener Termin bekommt einen Vermerk statt einer neuen Unterschrift, und wer zwischen zwei Varianten gewählt hat, findet im Vertrag vermerkt, welche es war.