Das Ausliefern ist der Teil des Auftrags, der am spätesten kommt und deshalb am ehesten liegen bleibt. Schwer ist er selten. Er ist nur abends um elf dran, wenn der Kopf schon leer ist.
Deshalb macht ihn das CRM: Ordner rein, Link raus, und die Frage nach der Zahlung stellt die Vorschau statt du.
Wer schon einmal dreihundert Hochzeitsbilder von Hand in ein Galerie-Werkzeug geladen hat, kennt den Ablauf. Hochladen, warten, der Upload bricht bei Bild zweihundertzwölf ab, von vorn. Hier bleiben die Bilder, wo sie ohnehin liegen, und das CRM holt sie sich. Bricht der Lauf ab, macht der nächste Versuch dort weiter, wo der letzte stehen geblieben ist.
Für deine Kundin ist die Galerie der letzte Eindruck des ganzen Auftrags, und der soll nach deinem Studio aussehen. Oben steht ein Titelbild, das du mit einem Klick tauschst, darüber das Datum des Shootings.
Bleibt die Restzahlung. Niemand mahnt gern, und eine Galerie, die vor dem Geldeingang vollständig herausgeht, nimmt dir jedes Argument. Der Teaser-Modus löst das ohne Mahnton: deine Kundin sieht eine Auswahl ihrer Bilder, die Mail nennt freundlich die Bankdaten, und mit dem Zahlungseingang schaltest du alles frei.
Mit dem Versand der vollständigen Galerie springt der Vorgang auf „geliefert”. Ist dein Google-Bewertungslink hinterlegt, folgt die Bitte um eine Bewertung von selbst, zum richtigen Zeitpunkt und genau einmal.