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GetShotsDone

Funktion 07

Das Nachfassen hängt nicht mehr an dir.

Die meisten Angebote scheitern am Alltag deiner Kundin, seltener am Preis. Zwei Tage nach dem Versand fragt das CRM einmal freundlich nach, und bleibt es danach still, schließt eine letzte Mail den Vorgang sauber ab. Du musst dir dafür nichts notieren und an nichts denken.

Erinnerung und letzte Nachricht gehen je Anfrage genau einmal raus.

Nachfassen fühlt sich unangenehm an, weil es nach Drängeln aussieht. Aus der Nähe ist es das Gegenteil: die meisten Menschen haben schlicht vergessen zu antworten und sind froh, wenn jemand den Faden wieder aufnimmt.

Zwei Mails je Angebot, dann ist Schluss. Der Rest ist deine Entscheidung.

Man kennt das von sich selbst. Das Angebot wird in der Mittagspause geöffnet, für gut befunden und zur Seite gelegt, weil erst noch der Partner draufsehen soll. Abends ist es vergessen, am Wochenende liegt es unter zwanzig neuen Mails. Eine kurze Erinnerung nach zwei Tagen holt es zurück nach oben, ohne dass du dich wie eine Vertreterin fühlen musst.

Schwieriger ist der Schluss. Eine Anfrage, auf die niemand mehr antwortet, bleibt sonst ewig offen, blockiert gedanklich einen Termin und taucht jede Woche wieder in der Liste auf. Die letzte Mail beendet das freundlich: sie gibt den Termin frei, lässt die Tür offen und fragt mit einem Klick nach dem Grund. Was dabei zusammenkommt, liest du im Monatsreport, und nach einigen Monaten weißt du, ob es eher am Preis lag oder am Datum.

Die Automatik soll dir dabei nie in den Rücken fallen. Schreibt deine Kundin zurück, auf welchem Kanal auch immer, ist die letzte Mail vom Tisch. Steht ein Gespräch als Termin im Kalender, wartet sie. Und parkst du einen Vorgang bewusst auf „Warten”, ruht das Nachfassen, bis du ihn weiterschiebst.

Schritt für Schritt

  1. Zwei Tage nach dem Angebot

    Ist ein Angebot zwei Tage unterwegs und noch nicht unterschrieben, geht einmal eine freundliche Erinnerung per Mail raus, mit dem Link darin. Ob deine Kundin es schon angesehen hat, spielt keine Rolle: liegen gelassen ist liegen gelassen. Hast du die Erinnerung vorher selbst aus der Vorlage verschickt, erkennt das CRM das und schickt keine zweite.

  2. Bleibt es still, ein sauberer Abschluss

    Kommt fünf Tage nach der Erinnerung keine Antwort, auf keinem Kanal, geht eine letzte Nachricht raus und der Vorgang wird geschlossen. Schreibt sie vorher zurück oder habt ihr einen Termin ausgemacht, passiert nichts davon. Vor der ersten Erinnerung stoppst du das Nachfassen auch selbst am Angebot, danach hält der Status „Warten" die letzte Nachricht auf. In der mitgelieferten Vorlage fragt die Mail mit einem Klick, woran es lag: am Preis, am Termin oder an etwas anderem.

  3. Nach der Lieferung die Bewertung

    Fünf Tage nach dem Versand einer vollständigen Galerie geht die Bitte um eine Google-Bewertung raus, genau einmal je Galerie und nur, wenn dein Bewertungslink hinterlegt ist und deine Kundin eine E-Mail-Adresse hat. Ein Teaser zählt nicht. Am Vortag steht sie als Vorwarnung in deiner Tagesmail. Bis dahin hat deine Kundin ihre Bilder in Ruhe angesehen, und die Freude ist noch frisch.

  4. Eigene Erinnerungen für später

    Für das Shooting im nächsten Jahr legst du dir selbst eine Erinnerung an, drei, sechs oder zwölf Monate nach dem Shooting-Datum. Sie steht am Fälligkeitstag oben im Anfragen-Tab, mit einem Knopf zum Abhaken daneben. Ein Jahr nach dem Familienshooting im Herbst erinnert dich das CRM so an diese Familie, und du fragst an, bevor sie anderswo bucht.

  5. Morgens die Tagesmail

    Früh am Morgen kommt eine Übersicht: fällige Erinnerungen, neue Anfragen, liegen gebliebene Vorgänge, Termine der nächsten Woche und die Bewertungs-Erinnerungen, die heute rausgehen. Am Ersten des Monats folgt der Monatsreport. Die Tagesmail ist kurz genug für den ersten Kaffee und sagt dir, womit der Tag anfängt.

Mail-Vorlage „Erinnerung Angebot" mit Betreff und Text

Was dahintersteckt

Keine Zusage ohne Unterbau.

  • Die Bewertungs-Erinnerung folgt nur auf eine vollständige Galerie, nicht auf einen Teaser.

  • Jede automatische Mail steht sichtbar im Kommunikations-Verlauf. Nichts geht heimlich raus.

  • Die Texte aller Nachfass-Mails liegen als Vorlagen in den Einstellungen und lassen sich ändern.

  • Vorgänge, die seit drei Tagen auf Anfrage oder Angebot raus stehen, erscheinen als Aufgabe in der Tagesmail.

  • Die fälligen Erinnerungen stehen auch oben im Anfragen-Tab.

  • Der Monatsreport stellt jede Zahl neben den Vormonat, samt Differenz.

  • Ein vereinbarter Termin mit Uhrzeit hält die letzte Mail auf, bis einen Tag nach dem Gespräch.

  • Die Antworten auf die Frage nach dem Grund sammelt der Monatsreport als Absagegründe.

Häufige Fragen

Was du dich jetzt fragst.

Geht da etwas raus, ohne dass ich es sehe?

Nein. Jede automatische Mail steht im Verlauf der jeweiligen Anfrage, mit Zeitpunkt und der Vorlage, aus der sie kam. Den Wortlaut legst du selbst in deinen Vorlagen fest.

Schließt das CRM Anfragen ohne mich?

Nur in einem Fall: Nach Angebot und Erinnerung kam fünf Tage lang auf keinem Kanal eine Antwort. Dann geht die letzte Nachricht raus, und der Vorgang steht auf abgebrochen, offene Angebote werden storniert. Meldet sich deine Kundin später doch, holst du den Vorgang zurück und schickst ihr ein neues Angebot.

Ich habe mit ihr telefoniert. Schickt das CRM trotzdem die letzte Mail?

Nicht, wenn du den Anruf als eingehende Nachricht im Protokoll nachträgst; das zählt wie eine Antwort. Steht ein Gespräch als Termin mit Uhrzeit an, wartet die Automatik ebenfalls, bis einen Tag danach. Hakst du den Termin als erledigt ab, läuft sie wieder normal.

Und bei Kundinnen ohne E-Mail-Adresse?

Dann fasst das CRM nicht automatisch nach, denn Erinnerung und letzte Nachricht gehen per Mail. Liegt ein solcher Vorgang drei Tage unverändert, steht er als Aufgabe in deiner Tagesmail, und du schreibst selbst, etwa über WhatsApp.

Und wenn jemand längst bewertet hat?

Die Erinnerung steht am Vortag in der Tagesmail, damit du Bescheid weißt. Aussetzen lässt sie sich nicht mehr.

Kann ich die Texte ändern?

Ja, alle. Sie stehen als Vorlagen in den Einstellungen, mit Betreff und Text. Die Platzhalter in den doppelten Klammern müssen dabei stehen bleiben, sonst werden sie nicht ersetzt.

Was ist der Unterschied zu einem Termin?

Eine Erinnerung hat nur ein Datum und meldet sich per Push und in der Tagesmail. Ein Termin hat eine Uhrzeit und eine Art und landet mit Kalender-Sync in deinem Kalender.

Nachfassen gehört zum Beta-Platz dazu.

Alles enthalten, nichts zugebucht. Wir richten es gemeinsam mit deinen Texten und deinen Paketen ein.