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GetShotsDone

Funktion 10

Einwilligung je Bild, nicht pauschal.

Wer Bilder aus einem Shooting im eigenen Portfolio zeigen will, braucht dafür ein Ja. Am besten eins, das nicht irgendwo im Vertrag steckt: für jedes einzelne Bild, nachvollziehbar und mit Beleg. So weißt du auch in zwei Jahren noch, welches Bild auf die Website durfte und welches nicht.

Die Entscheidung fällt je Bild, nicht pauschal für das ganze Shooting.

Die Frage „darf ich das zeigen?” wird meistens im Vorbeigehen gestellt und mit einem Ja im Vorbeigehen beantwortet. Ein halbes Jahr später weiß niemand mehr, welche Bilder gemeint waren.

Ein Klick je Bild und ein Protokoll, das die Galerie überlebt, kosten zehn Minuten und ersparen genau dieses Gespräch.

Heikel wird es selten beim Lieblingsbild. Heikel wird das Bild, das dir gefällt und deiner Kundin nicht: der Moment, in dem sie lacht und sich selbst zu weich im Gesicht findet, oder das Familienbild, auf dem die Schwiegermutter mit drauf ist. Eine Pauschalzustimmung deckt solche Bilder formal ab und lässt trotzdem ein ungutes Gefühl zurück, sobald sie auf deiner Website auftauchen.

Die Entscheidung je Bild dreht das um. Deine Kundin sieht jedes Bild, das du zeigen möchtest, und sagt zu jedem einzeln Ja oder Nein. Auch ein Nein ist eine brauchbare Auskunft, und zwar eine, die du lieber jetzt bekommst als nach dem ersten Kommentar unter deinem Beitrag.

Was bleibt, ist ein Beleg mit Vorschaubild, Entscheidung, Zeitstempel und Namen. Fragt in zwei Jahren jemand nach, öffnest du das Protokoll-PDF, auch wenn die Galerie längst abgelaufen ist. Die Nummern der freigegebenen Bilder stehen dann ebenfalls bereit, und du musst nicht in alten Nachrichten suchen, was damals gesagt wurde.

Schritt für Schritt

  1. Bilder auswählen

    Im Tab „Bilder" der Anfrage wählst du die Galerie und tippst die Bilder an, die du zeigen möchtest. Was deine Kundin als Favorit markiert hat, ist schon vorausgewählt: es ist selten ein Zufall, dass genau diese Bilder gut ankommen. Weniger ist hier meist mehr, denn jedes Bild in der Auswahl ist eine Frage, die sie beantworten muss.

  2. Anfrage rausschicken

    Eine kurze Notiz dazu, Kanal wählen, senden. Oder nur den Link erzeugen und dort schicken, wo ihr ohnehin schreibt. Es läuft immer nur ein offener Vorgang je Anfrage, damit nichts doppelt gefragt wird. Die Notiz lohnt sich: ein Satz dazu, wofür du die Bilder zeigen willst, beantwortet die Frage, die sonst als Rückfrage käme.

  3. Deine Kundin entscheidet einzeln

    Sie öffnet eine eigene Seite, ohne Zugang, trägt ihren Namen ein, bestätigt ihr Einverständnis und sagt zu jedem Bild Ja oder Nein. Abschicken kann sie erst, wenn wirklich jedes Bild entschieden ist. Ein stilles Übergehen gibt es nicht. Ein Nein kostet sie dabei genau so wenig Mühe wie ein Ja, und darauf kommt es an.

  4. Der Beleg bleibt

    Danach steht in der Karte, wie viele Bilder freigegeben sind, und die Nummern liegen zum Kopieren bereit. Das Protokoll-PDF hält je Bild fest, wer wann zugestimmt hat. Es bleibt erhalten, auch wenn die Galerie längst gelöscht ist. Das zählt, weil Galerien ein Ablaufdatum haben und danach verschwinden.

Vom Wunsch zum Beleg01Bilder antippen, die Favoriten sindvorausgewählt02Link geht an deine Kundin, ohne Zugang03Sie entscheidet je Bild Ja oder Nein04Protokoll-PDF hält fest, wer wann wasfreigegeben hat

Was dahintersteckt

Keine Zusage ohne Unterbau.

  • Die Favoriten deiner Kundin sind in der Auswahl vorausgewählt.

  • Absenden ist erst möglich, wenn jedes Bild entschieden ist.

  • Je Anfrage läuft immer nur ein offener Vorgang. Ein neuer geht erst, wenn der alte beantwortet oder abgebrochen ist.

  • Das Protokoll-PDF nennt je Bild die Entscheidung mit Zeitstempel und IP-Adresse.

  • Das Protokoll überlebt die Galerie und zeigt zu jedem Bild ein kleines Vorschaubild als Beleg.

  • Ob die Angebotsseite schon beim Buchen nach Bildrechten fragt, stellst du selbst ein. Ist die Frage aus, steht im Vertrag „wird separat abgestimmt".

Häufige Fragen

Was du dich jetzt fragst.

Reicht dafür nicht ein Satz im Vertrag?

Eine pauschale Klausel deckt das Zeigen im Portfolio nicht verlässlich ab, und sie beantwortet vor allem nicht die Frage, um welches Bild es geht. Eine Entscheidung je Bild tut das.

Was, wenn meine Kundin nur einen Teil freigibt?

Dann steht das so da, zum Beispiel sieben von zwölf. Die Nummern der freigegebenen Bilder liegen zum Kopieren bereit, damit du nicht abgleichen musst.

Kann sie das später zurücknehmen?

Eine Einwilligung lässt sich widerrufen. Dafür legst du einen neuen Vorgang an; das alte Protokoll bleibt als Beleg für den Zeitraum davor bestehen.

Soll ich beim Buchen schon nach Bildrechten fragen?

Das entscheidest du in den Einstellungen. Beim Buchen kennt noch niemand die Bilder, deshalb ist es oft klüger, die Freigabe hinterher und gezielt einzuholen. Lehnt deine Kundin beim Unterschreiben ab, steht das im Vertrags-PDF als Vermerk, und es liegt kein Modelrelease bei.

Warum steht hier kein Produktbild?

Weil die Bildfreigabe an einer echten Galerie hängt und es bewusst keine Demo-Galerie mit erfundenen Bildern gibt. Ein Ablauf, der stimmt, ist ehrlicher als ein gestelltes Bild.

Bildfreigabe gehört zum Beta-Platz dazu.

Alles enthalten, nichts zugebucht. Wir richten es gemeinsam mit deinen Texten und deinen Paketen ein.