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GetShotsDone

Funktion 02

Ein Angebot, das man unterschreiben kann.

Kein PDF im Anhang, das jemand ausdrucken, unterschreiben und abfotografieren müsste. Dein Angebot ist eine eigene Seite, die deine Kundin auf dem Handy öffnet, liest und mit dem Finger unterschreibt. Mit der Unterschrift ist der Auftrag gebucht, und der Vorgang springt ohne dein Zutun weiter.

Die Mail trägt keinen Preis, nur den Link auf die Angebotsseite.

Das Angebot ist der Punkt, an dem die meisten Anfragen versanden. Am Preis liegt das seltener, als man fürchtet. Zwischen „Ich schicke dir was” und „Ja, wir nehmen das” liegen schlicht zu viele Schritte: PDF öffnen, lesen, ausdrucken, unterschreiben, einscannen, zurückschicken.

Hier sind es zwei: öffnen und unterschreiben.

Solche Entscheidungen fallen selten am Schreibtisch mit Drucker, eher abends auf dem Sofa, das Handy in der Hand. Ein PDF lässt sich dort lesen, aber kaum zurückschicken. Eine Seite mit Unterschriftenfeld nimmt die Entscheidung genau dort entgegen, wo sie getroffen wird.

Eine nackte Summe im Postfach wird verglichen, weitergeleitet und im schlechtesten Fall neben das Angebot einer Kollegin gelegt, die etwas ganz anderes liefert. Auf der Angebotsseite steht dieselbe Zahl neben Termin, Stunden und deinen persönlichen Sätzen. Erst dort ergibt sie Sinn.

Im Hintergrund hält das CRM die Zahlen zusammen. Das Briefing ist die Grundlage für das erste Angebot; sobald eines unterwegs ist, gilt nur noch das Angebot, und die Felder im Briefing sind gesperrt. Unterschreibt deine Kundin, übernimmt das Briefing die Werte des Angebots, der Status springt auf „Gebucht”, und Vertrag samt Rechtstexten entstehen von selbst.

Schritt für Schritt

  1. Stunden und Preis eintragen

    Im Vorgang trägst du Stundenumfang und Preis ein. Bei Hochzeiten rechnet der Kalkulator Paket, Saison-Aufschlag und Anfahrt durch, sobald du deine Hochzeitspreise unter Einstellungen → Geld → Hochzeits-Kalkulator hinterlegt hast. Dazu kannst du zwei, drei persönliche Sätze schreiben, die oben auf der Angebotsseite stehen. Passen Beginn, Ende und Stundenumfang deutlich nicht zusammen, hält das CRM den Versand an, bevor ein Widerspruch bei deiner Kundin landet.

  2. Ohne Preis in der Mail verschicken

    Die Mail enthält den Preis nicht, nur den Link. Das klingt nach einem Detail, ist aber der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Postfach allein steht, und einem Angebot, das man im Zusammenhang liest. Mit eingerichtetem WhatsApp Business geht der Link bei WhatsApp-Kontakten auf demselben Weg raus; „Nur Link" legt das Angebot an, ohne etwas zu verschicken.

  3. Deine Kundin unterschreibt auf dem Handy

    Sie sieht Termin, Stundenumfang und, mit Paket aus deinem Katalog, auch die enthaltenen Leistungen, dazu deine AGB zum Bestätigen und darunter ein Unterschriftenfeld. Die Widerrufsbelehrung kommt mit der Bestätigung als eigenes PDF. Ein Konto braucht sie dafür nicht, eine App ebenso wenig. Hast du Bankdaten und PayPal-Link hinterlegt, stehen sie gleich mit auf der Seite.

  4. Nachbessern, ohne neu zu verschicken

    Solange nicht unterschrieben ist, änderst du Preis, Anzahlung, Stunden und Text direkt am Angebot. Deine Kundin sieht die Änderung sofort unter demselben Link. Du musst nichts erneut schicken. Willst du ihr trotzdem Bescheid geben, schickt „Nochmal verschicken" dasselbe Angebot mit demselben Link noch einmal.

Termin und Preis im Vorgang, darunter der Block zum Erstellen des Angebots

Was dahintersteckt

Keine Zusage ohne Unterbau.

  • Mit der Unterschrift entstehen drei getrennte PDF: AGB, Widerrufsbelehrung und der Vertrag mit Unterschrift.

  • Die Unterschrift wird mit einem SHA-256-Hash protokolliert.

  • Ohne bestätigte AGB verweigert das System den Versand.

  • Ein geändertes Angebot bleibt unter demselben Link erreichbar.

  • Ein optionaler „Immer dabei"-Block ergänzt jedes Angebot deines Studios um Leistungen, die du grundsätzlich dazugibst; hinterlegst du einen PayPal-Link, erscheint automatisch ein eigener QR-Code zum Bezahlen.

  • Solange ein Angebot läuft, sind Preis, Anzahlung und Stunden im Briefing gesperrt. So laufen nie zwei Zahlen gegeneinander.

Häufige Fragen

Was du dich jetzt fragst.

Was passiert, wenn ich mich beim Preis vertan habe?

Solange nicht unterschrieben ist, änderst du das Angebot direkt und der Link bleibt gültig. Ist bereits unterschrieben, stornierst du den Vertrag (du bekommst einen Storno-Beleg) und schickst ein neues Angebot.

Können meine Kund:innen auch ohne E-Mail-Adresse unterschreiben?

Ja. Bei Kontakten über WhatsApp (oder Instagram, das wir auf Anfrage freischalten) bekommst du den Link zum Weiterschicken, statt dass eine Mail rausgeht.

Ist eine Unterschrift mit dem Finger rechtlich tragfähig?

Für einen Fotoauftrag genügt in aller Regel Textform, eine rechtsverbindliche Einschätzung für deinen Fall holst du dir am besten bei einer Anwältin. Mitprotokolliert werden Zeitpunkt, die zu diesem Zeitpunkt gültigen Rechtstexte und ein Prüfwert der Unterschrift, damit später nachvollziehbar ist, was unterschrieben wurde.

Und wenn schon die ganze Kalkulation falsch war?

Dann nimmst du „Alle Angebote stornieren". Offene Angebote werden zurückgezogen, ohne dass ein neues entsteht, und Preis, Anzahlung und Stunden im Briefing sind wieder frei. Danach rechnest du neu und schickst ein frisches Angebot. Bereits unterschriebene bleiben davon unberührt.

Was, wenn ich ändere, während sie gerade unterschreibt?

Dann nimmt das CRM die Unterschrift nicht an, lädt ihre Seite neu und zeigt ihr den aktuellen Stand. Unterschrieben wird nur, was sie auch gesehen hat. Ab der Unterschrift ist der Preis eingefroren.

Angebote gehört zum Beta-Platz dazu.

Alles enthalten, nichts zugebucht. Wir richten es gemeinsam mit deinen Texten und deinen Paketen ein.