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GetShotsDone

Funktion 11

Verkaufen, während du fotografierst.

Zwei Wege, die ohne dich auskommen: ein Gutschein-Register, das weiß, was noch offen ist, und ein Aktionstag mit festen Zeitfenstern, den deine Kundinnen selbst buchen. Beides landet dort, wo auch der Rest deiner Aufträge liegt.

Gutschein-Codes lassen die verwechselbaren Zeichen aus, weil sie abgetippt und durchgesagt werden.

Beide Wege haben dasselbe Muster: sie verkaufen etwas, während du beschäftigt bist. Der Gutschein wird im Dezember gekauft und im Mai eingelöst, das Zeitfenster am Sonntagabend gebucht.

Wichtig ist nur, dass beides danach im selben System landet wie alles andere. Ein zweites Werkzeug für die Buchung wäre ein zweiter Ort, an dem man nachsehen muss.

Gutscheine sind im Weihnachtsgeschäft schnell verkauft und im Frühjahr schnell vergessen. Im Mai ruft dann jemand an, nennt einen Code von einem Zettel, und du blätterst durch alte Überweisungen. Das Register beantwortet die Frage in Sekunden: welcher Gutschein, welcher Wert, wie lange noch, schon eingelöst oder nicht. Und es zeigt dir jederzeit, wie viel Geld du noch in Form von Shootings schuldest.

Die Laufzeit rechnet das CRM nach der gesetzlichen Regelverjährung aus, drei Jahre ab dem Ende des Ausstellungsjahres. Du musst das Ablaufdatum also weder selbst ausrechnen noch im Kalender vormerken; es steht an jedem Gutschein, und was bald abläuft, rückt in der Liste nach oben.

Der Aktionstag folgt einer anderen Logik. Ein Herbstwald, eine halbe Stunde je Familie, zwölf Fenster hintereinander: das von Hand per Nachricht zu vergeben, kostet mehr Abende als der Tag selbst. Hier stellst du die Fenster einmal ein, schickst den Link herum, und die Buchungen laufen als fertige Anfragen ein. Wer an diesem Tag zu welcher Uhrzeit kommt, liest du unter „Short-Shoots” direkt am jeweiligen Fenster ab.

Schritt für Schritt

  1. Gutscheine mit lesbarem Code

    Jeder Gutschein bekommt einen Code, in dem weder Null noch großes O vorkommt, und auch keine Eins, die man für ein I halten könnte, weil er abgetippt und am Telefon durchgegeben wird. Vorn stehen die ersten Buchstaben deines Studio-Namens und das Jahr. Du legst fest, ob es ein Betrag ist oder eine Leistung, etwa ein Familienshooting.

  2. Das Register zeigt die offene Summe

    Oben stehen vier Zahlen: wie viele Gutscheine es gibt, wie viele davon noch nicht eingelöst sind, der Wert aller ausgestellten und der Wert der offenen. Die letzte ist deine Verbindlichkeit. Darunter sortiert sich die Liste nach dem, was als Nächstes abläuft, und ein Quartal vor dem Ende trägt ein Gutschein das Etikett „Läuft ab".

  3. Einen Aktionstag aufsetzen

    Tag, Zeitrahmen und Fensterlänge festlegen, das CRM erzeugt die Fenster. Einzelne sperrst du für Pausen wieder. Solange der Tag ein Entwurf ist, führt der Link ins Leere; erst auf buchbar gestellt (das geht, sobald deine AGB bestätigt sind) nimmt er Buchungen an. Ablauf und Zahlungshinweis auf der Buchungsseite sind vorformuliert, du passt sie an und sitzt nicht vor leeren Feldern.

  4. Wer bucht, steht sofort im CRM

    Eine Buchung wird zur Anfrage im Status gebucht, mit Termin, Ort und Preis, und mit Kalender-Sync auch zum Eintrag in deinem Kalender. Du bekommst eine Push-Nachricht, deine Kundin sofort eine Bestätigungsmail mit dem Termin als Kalenderdatei. In der Anfragen-Liste erkennst du solche Buchungen am Kamera-Symbol neben dem Namen.

Formular für einen neuen Gutschein mit Art, Wert und automatisch erzeugtem Code

Was dahintersteckt

Keine Zusage ohne Unterbau.

  • Auch beim Leistungsgutschein trägst du einen Wert ein, damit die offene Summe stimmt.

  • Die Laufzeit endet drei Jahre nach dem Jahresende der Ausstellung, orientiert an der gesetzlichen Regelverjährung. Für deinen Fall lohnt sich im Zweifel eine juristische Prüfung.

  • Es gibt bewusst keine Einlöse-Rechnerei: kein Restwert, keine Verrechnung mit Angeboten. Verbraucht wird von Hand abgehakt.

  • Verkaufst du einen Gutschein über ein Angebot, entsteht der Registereintrag beim Unterschreiben von allein.

  • Buchen zwei Menschen gleichzeitig dasselbe Zeitfenster, bekommt die zweite Person eine freundliche Absage statt eines Doppeltermins.

  • Wird eine Buchung abgebrochen, gibt das Zeitfenster sich von allein wieder frei.

  • Vergebene Zeitfenster bleiben auf der Buchungsseite ausgegraut stehen, damit der Tag lesbar bleibt.

Häufige Fragen

Was du dich jetzt fragst.

Warum kann ich einen Gutschein nicht teilweise einlösen?

Weil Restwert-Rechnerei mehr Fehler erzeugt, als sie spart. Das Register führt den Gutschein und seinen Wert; was davon verbraucht ist, entscheidest du und hakst es ab.

Muss ich „verfallen" irgendwann selbst setzen?

Nein. Das ergibt sich aus dem Ablaufdatum und wird nicht als Zustand gespeichert. Sonst müsste im Hintergrund jemand Zeilen umschreiben, und der Stand könnte veralten.

Wie lange gilt ein Gutschein aus dem März?

Die Frist läuft ab dem Ende des Ausstellungsjahres. Ein im März 2026 ausgestellter Gutschein gilt also bis zum 31.12.2029. Das Register rechnet das Datum selbst aus.

Was unterscheidet das von einem Buchungstool?

Die Buchung landet als Anfrage im selben CRM, mit Briefing, Rechnungsadresse und Einwilligung. Ein zweites System, aus dem du etwas übertragen müsstest, gibt es nicht.

Was fragt die Buchungsseite ab?

Name, E-Mail, auf Wunsch Telefon, Personenzahl, Kinder, Wünsche und die Rechnungsadresse, dazu die Bestätigung der Bedingungen. Die Eckdaten landen im Briefing, die Rechnungsadresse beim Kontakt und ihre Wünsche im Verlauf.

Gutscheine & Kurz-Shootings gehört zum Beta-Platz dazu.

Alles enthalten, nichts zugebucht. Wir richten es gemeinsam mit deinen Texten und deinen Paketen ein.